Montag, 18. Februar 2013

#14

Mein Herz schlägt heute eindeutig zu schnell...

Soooo, genug des Verdrängens. Ich glaube so langsam realisiere ich, dass ich ab morgen fort bin. Egal, wie lange ich bleiben muss... ich bin weg. Alleine in der Fremde, ungewiss was auf mich wartet. Ich hab Ängste, Erwartungen, Vermutungen und Hoffnungen. Alles zur selben Zeit und meine Gedanken drehen sich im Kreis. Mein Herz pocht so intensiv wie schon ewig nicht mehr. Mir ist schlecht... Die Ungewissheit macht mich ganz bekloppt. Es war ja klar, dass ich die Nervosität früher oder später nicht mehr in den Hinterkopf verschieben kann. Mein Koffer ist randvoll gepackt; ich bin auf jede Situation vorbereitet! (Wie immer, wenn ich plane. Ihr kennt mich. HAHA) Ist ja nicht so das der Koffer nicht überdimensional viel Platz bieten würde.. aber gut, er ist voll. Zumindest verschafft es mir Sicherheit, dass ich wirklich alles mitnehmen konnte, was ich in sämtlichen wahrscheinlich niemals entreffenden Situationen gebrauchen kann. Ich hab so süße Geschenke bekommen und alle sind dabei, damit ich mich dort noch einmal daran erfreuen kann, falls die Sehnsucht zu groß wird, nach EUCH. Was denke ich über die Kontaktsperre? Bis jetzt habe ich immer gedacht: Es gehört zu den Regeln, ich werde mich daran halten, es ist alles gut so. Der Meinung bin ich immernoch... aber wie ich diese Regel händeln soll oder werde... darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht und jetzt... BLUB... ist die Angst doch da. Aber warten... abwarten... ist das einzige was ich tun kann.

Naja, wie beschäftigt man sich an so einem Tag wie heute, wenn bereits alles was möglich ist, vorbereitet ist. Ich alles bereits erledigt habe und es wirklich nichts sinnvolles mehr zu tun gibt? Das ist wohl der erste Vorgeschmack und das erste Training auf/für die Klinik. Ich muss lernen mich selbst zu beschäftigen, ohne den Zwang dringend etwas sinnvolles tun zu müssen. Das werde ich dort auch nicht immer können, bzw. ich werde es dort nicht dürfen. Ich kann ja wirklich schlecht das Klinikgebäude putzen... Die Vorstellung ist grade echt belustigend, zugegeben. HAHA 
Ich kann nicht mehr tun als den morgigen Tag abzuwarten, bzw. aufgrund der Ungewissheit herbei zu sehnen. Ich sehne mich nach etwas, vor dem ich eigentlich eine verdammt große Angst habe. Paradox und Verwirrend! Dies ist wohl die Ursache für mein Kopfchaos und das Chaos der Gefühle in mir.


Aber, es ist der richtige Zeitpunkt. Ich konnte noch einmal, so gut wie alle meine lieben Menschen, kurz vor meiner Abwesenheit sehen! Danke für alles. IHR seid mein Lebensinhalt. Ohne euch könnte ich gar nicht sein! Ich melde mich in 2 Wochen aus dem isolierten Raum... wer weiß was ich bis dahin schon alles erlebt und gelernt habe.
LIEBE + fühlt euch feste gedrückt.


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